Roland TR-8 Rhythm Performer – Drumcomputer

Roland TR-8 - Rythm Performer / Drumcomputer

Roland TR-8 – Rythm Performer

Um eigene Beats zu machen gibt es verschiedene Ansätze und Möglichkeiten. Eine davon ist z.B. ein Drumcomputer bzw. eine Groovebox. Sehr bekannt und beliebt sind u.a. die Drumcomputer TR-808 (1981) und TR-909 (1983) etc. von Roland. Die 808 hatte bei mir immer einen besonderen Stellenwert, da sie sehr häufig beim Hip Hop bzw. im Bereich Miami Bass eingesetzt wurde. Sehr markant ist hierbei z.B. die Kick, die Snare und die Cowbell. Da es die originalen und analogen Geräte nur noch zu sehr hohen Preisen auf dem Gebrauchtmarkt zu kaufen gibt, wurden im Laufe der letzten Jahre zahlreiche Clones in den Handel gebracht.

Mit dem TR-8 Rhythm Performer hat die Firma Roland vor einigen Jahren eine Rhythmusmaschine entwickelt, die ab Werk die 808 und 909 Sounds digital “simuliert”. Zum Einsatz kommt dabei die sogenannte AIRA-Technologie.

TR-8 Rhythm Performer – der upgradefähige Drumcomputer

Die Klänge des TR-8 basieren auf die originalen Baupläne und Datenblätter der ursprünglichen Geräte. Sie werden mithilfe der “Aira-Technologie” digital modelliert. Es gibt innerhalb der TR-8 mehrere Drumkits, wobei auch die Sounds der 808 und der 909 gemischt wurden. Somit können die interessantesten Sounds beider Originale miteinander kombiniert werden.

Roland TR-8 Drumcomputer / Bild: Thomann.de

Roland TR-8 / Bild: Thomann.de

Man kann sowohl den internen Sequenzer vom Drumcomputer nutzen, als auch die einzelnen Sounds per Midi ansteuern. Dadurch lässt sich der Drumcomputer als Soundmodul in anderen Sequenzern wie z.B. in einer MPC oder in der DAW (Software) einsetzen. Die 16 einzelnen Pads werden durch verschiedenfarbige LEDs beleuchtet. Dadurch wird beim Stepsequenzer eine einfache Programmierung der einzelnen Schritte ermöglicht. Die Sounds / Instrumente können durch verschiedene Bedienelemente eingestellt werden. So gibt es z.B. einen Mixer für die Lautstärke und Regler für Tune, Attack, Decay, sowie Compressor für die Kick und Snare.

Ein interner Effektprozessor erlaubt das Einstellen von Reverb und Delay. Zur Programmierung von Beats ist ein nahtloses Umschalten zwischen Real-Time und Step-Input möglich. Die einzelnen Pattern lassen sich in Echtzeit mit bis zu 32 Steps einstellen. Im Bereich der Anschlüsse gibt es: 6,3 mm Kopfhörer, 6,3 mm (A, B) Assignable Out, 6,3 mm (L/Mono,R) Mix Out, 6,3 mm (L, R), einen Eingang für externe Quellen und einen USB port Typ B (Audio, MIDI).

Man kann das Gerät durch Upgrades mit weiteren (kostenpflichtigen) Drumkits erweitern. Momentan gibt es z.B. die 7X7-Drum Machine Expansion, also Drumkits der TR-707 und TR-727 Rhythm Composer und zusätzlich von der TR-606. Die TR-8 kann derzeit z.B. im Onlineshop bestellt werden. Dort findet man auch die neue und kleine TR-08 Drum Machine.

Video: TR-8 im Vergleich mit der TR-808:

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