Eigene Beats machen – Reason 10 Musiksoftware

 Eigene Beats machen mit der Reason 10 DAW / Bild: Thomann.de

Eigene Beats mit Reason 10 / Bild: Thomann.de

Reason 10 ist eine sogenannte DAW (Digital Audio Workstation), also eine Musiksoftware für eigene Kompositionen. Im Laufe der Jahre habe ich sehr gerne mit Reason gearbeitet, angefangen habe ich mit den ersten Versionen. Im Laufe der Jahre hat sich Reason bis zur Version 10 stetig weiterentwickelt. Die derzeit aktuelle Version ist in der Lage Audio, externes Midi und VST-Plugins zu verarbeiten. Als Audio / Midi – Sequenzer ist Reason eine Software, mit der man Audiosignale und Mididaten aufnehmen und editieren kann. Auch das Mastering / Mischen funktioniert hiermit sehr komfortabel.

Was mir immer sehr gut an Reason gefallen hat, ist und war die Stabilität. Es kam bei mir so gut wie nie zu Abstürzen oder Ähnlichem. Auch sehr umfangreiche Songs kann Reason verarbeiten. Mein bisher größtes Projekt mit Reason hatte seinerzeit mehr als 40 Audiospuren bei einer Gesamtgröße von 25 GB.

Reason 10 – Die umfangreiche DAW mit Midi und VST Support

Sämtliche Funktionen von Reason 10 aufzuzählen würde hier den Rahmen sprengen. Einige Punkte sind aber in der Übersicht erwähnenswert. Sobald man Reason installiert, bekommt man eine große Auswahl an Software-Instrumenten. Mit dabei sind z.B. Redrum (Drum Machine) im Stil einer TR-808 / TR-909, Subtractor (Synthesizer), Malström (Graintable Synthesizer), Thor (Polysonic-Synthesizer), Dr Octo (Rex Loop Player) und NN-XT (Advanced Sampler). Die Instrumente werden mit zahlreichen Preset-Sounds ausgeliefert. Es gibt eine 6 GB große Soundbibliothek und 3 GB neue Loops und Drums.

Reason Version 10 - Digital Audio Workstation DAW / Bild: Thomann.de

Reason 10 / Bild: Thomann.de

Neben den Instrumenten gibt es auch mehr als 20 Effekte wie Amp- und Speakermodels, Delays, Reverbs, Verzerrer, Phaser und Chorus. Die Benutzeroberfläche von Reason erinnert an Racks, die man aus diversen Tonstudios kennt. Man kann virtuelle Instrumente untereinander wie Hardwaregeräte hinzufügen. Die Verkabelung erfolgt dabei automatisch. Auch eine manuelle Verkabelung ist hierbei auf der Rückseite der Instrumente und Effekte möglich. Reason richtet sich sowohl an Einsteiger, als auch professionelle Nutzer.

Durch die große Auswahl an Beats und Loops kann man sofort anfangen und eigene Beats / Songs machen. Den Einstieg empfinde ich als vergleichsweise einfach. Mit anderen DAW´s hatte ich eigentlich fast immer eine längere Einarbeitungszeit, als bei Reason. Dies liegt wahrscheinlich am kompakten und übersichtlichen Aufbau der Geräte untereinander. Reason ist nun auch in der Lage VST-Instrumente (VST2) direkt zu nutzen.

VST war vorher nur eingeschränkt über die ReWire 2.0 Schnittstelle möglich, nun erfolgt die Einbindung intern. Es gibt inzwischen sehr viele (auch kostenlose) VST-Instrumente und Effekte, mit der man die DAW erweitern kann.

Reason 10 mit neuen Spielhilfen / Playermodule

Als Audioformate unterstützt Reason 10 u.a. WAV, AIFF, MP3, AAC, M4A sowie REX-Files. Interessant finde ich auch neue Playermodule für Note Echo, Skalen/Akkorde, und Dual Arpeggio, welche als Spielhilfen genutzt werden können. Für die gewünschten Geschwindigkeiten und Tonhöhen von Audiofiles sorgen Funktionen wie Echtzeit-Timestretching und Transpose-Algorithmen. Mittels Audio-Slicing und Quantisierung können die Files wie bei der MPC Live nach belieben gesetzt werden.

Reason 10 kann momentan z.B. im Onlineshop bestellt werden. Dort findet man auch zahlreiche VST-Instrumente und Hardware wie Synthesizer, Drumcomputer uvm..

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